1. Genusswoche in Sankt Englmar

Heimat geniessen - mit allen Sinnen

EINE WOCHE UNTER DEM MOTTO „HEIMAT GENIESSEN“

Sankt Englmar, einer von 100 frischgekürten Genussorten in Bayern, bietet seinen regionalen Spezialitäten eine besondere Bühne: Nach zweimal Vorwald Streuobstwoche gibt’s in diesem Jahr zum ersten Mal eine Genusswoche vom 30. September bis 7. Oktober unter dem Motto „Heimat genießen“.

Eine Bühne für die regionalen Spezialitäten
Um nun seinen regionalen Spezialitäten eine besondere Bühne zu bieten, veranstaltet Sankt Englmar gemeinsam mit der gesamten Region in diesem Jahr zum ersten Mal eine Genusswoche unter dem Motto „Heimat genießen“ vom 30. September bis 7. Oktober. Rund um das Erntedankfest wird eine Fülle von frischen, heimischen Köstlichkeiten in den Wirtshäusern, Restaurants, auf den Hütten und in den Cafés der Urlaubsregion mit viel Kreativität verkocht und geschmackvoll verarbeitet. Die heimischen Produkte Englmarer Weidekalbin, Grünmühlforelle, Greindlschnaps, Streuobst und Wild, dazu Natur, Kultur und Landschaft sowie Einfallsreichtum und Gastfreundschaft der Wirtinnen und Wirte – das sind die Säulen des Genussortes Sankt Englmar. Sie alle stehen für besondere Genusserlebnisse, die auf die Gäste warten. Artgerechte Tierhaltung, standortgerechter Anbau, absolute Frische, kurze Transportwege und Klasse statt Masse sind die Prämissen der teilnehmenden Genusswochenbetriebe. Dazu gibt es eine Reihe interessanter Veranstaltungen, die Produkte aus der Region im Fokus haben.

Den Auftakt bildet der Almkirta am Prellerhaus am Sonntag, 30. September. Ein Glanzpunkt wird sicherlich der Vortrag von „Imkerpapst“ Felix Kriechbaum am 1. Oktober sein, der den Interessierten alles rund um das Thema Bienen, Honig und Imkerei nahebringt. Am 3. Oktober 2018 tischt dann der Obst- und Gartenbauverein ab 12.00 Uhr beim traditionellen Apfeltag auf, während sich Wanderführer Xaver Six auf den „Streifzug durchs Wilde Waldgebirge“ begibt, der ganz unter dem Motto: „Gesundheit aus der Natur“ steht. Eine Bauernhofwanderung zur Englmarer Weidekalbin und ein Besuch der Forellenzucht Flohr führen die Gäste zum Ursprung der regionalen Produkte. Bei der Englmarer Hüttenwanderung am Freitag, 5. Oktober, genießen die Teilnehmer Spezialitäten im Rahmen eines 4-Gänge-Menüs in verschiedenen Gasthäusern rund um den Pröller. Am Samstag, 6. Oktober steht ein Besuch der Edelobstbrennerei Greindl mit Verkostung der feinen Brände auf dem Programm. Am Sonntag, 7. Oktober gibt’s dann einen Genuss für alle Sinne: Begleitet von den Klängen der „Hoidstoana allround Brass+“ gibt es Probierhäppchen der regionalen Spezialitäten am Veranstaltungsplatz im Kurpark.
Die Tourist-Information Sankt Englmar und alle Partnerbetriebe aus der Urlaubsregion Sankt Englmar laden herzlich ein und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Almkirta im Prellerhaus

In der „guten alten Zeit“, die so gut oft gar nicht war, wenn man sie einer genaueren Betrachtung unterzieht, war das Leben vielfach geprägt von harter körperlicher Arbeit, besonders in einer kargen Gegend wie dem Bayerischen Wald. Doch an Kirchweih durften die Leute ausgelassen sein, alle Sorgen vergessen und vor allem richtig viel und gut essen. Am Kirchweih-Sonntag gab es auch in den Bergdörfern des Bayerwaldes traditionell Gänse- oder Entenbraten, Musik und Tanz. Enten und Gänse nicht etwa, weil man sie so besonders gern mochte, sondern weil sie „wegmussten, bevor es – meistens schon Anfang Oktober – das Schneien wieder angefangen hat“, wie Maria Krauss, pensionierte Lehrerin aus Sankt Englmar zu berichten weiß. Und so ärgerte sich auch der Beckerbauern-Miche, Bauerssohn aus Klinglbach über das Federvieh: „A Antn is a saudumma Vogel – oane is zweng und zwoa san zvai!“ und meinte damit nicht etwa die Ration für eine Familie, sondern seine eigene, jene für einen gestandenen Bauernburschen.

Beim Almkirta am Sonntag aber können Diskussionen über das Kirchweih-Geflügel gänzlich außen vor bleiben – es wird keines auf der Tageskarte stehen. Man setzt auf andere Kirta-Klassiker. „Wild wird es werden“, sagt Martina Fischl, Wirtin im Prellerhaus, vielversprechend und natürlich darf das traditionelle Schmalzgebäck nicht fehlen. An die Fischliebhaber ist auch gedacht: Thomas Flohr wird eine der vier Genussortprodukte präsentieren, Steckerlfische grillen und das „Frontcooking der ersten Stunde“ zelebrieren.

Für den musikalischen Rahmen beim Almkirta sorgen die „Moastoarugga“, die auch Gstanzlsänger Andi Aichinger begleiten, wenn er ein paar Gäste kritisch unter die Lupe nimmt. Neben der Musik darf natürlich auch der Tanz nicht zu kurz kommen. Deshalb ist am Prellerhaus in den letzen beiden Wochen eine Tanzfläche entstanden, die wie eine Reminiszenz an die Heimatfilme der fünfziger Jahre anmutet.

 „A gscheida Kirta dauert bis am Irta“ - so lautet ein altbayerisches Sprichwort „und es kannt se leicht schicka, aimoi bis am Migga“. Einerlei, wie lange der Almkirta tatsächlich dauern wird – die Genusswoche läuft acht Tage, die Veranstalter laden herzlich ein und freuen sich über viele Teilnehmer.

Programm am Sonntag, 30. September:
11-12 Uhr    Musikalischer Auftakt mit der Blaskapelle Falkenstein unter der Leitung von Richard Ablaykimov-Maier im Kurpark Sankt Englmar.
12 Uhr:     Eröffnung der Gesundheitswoche mit Vorstellung des Programms im Rahmen des Almkirta beim Prellerhaus

Imkerpapst zu Gast

Ein weiterer Höhepunkt wird der Vortrag des in Fachkreisen international bekannten „Imkerpapstes“ Felix Kriechbaum am 1. Oktober sein, der den Interessierten alles rund um das Thema Bienen, Honig und Imkerei nahebringt. Felix Kriechbaum referiert ab 19:00 Uhr im Cafe Greindl, Kirchplatz. Probieren kann man dabei natürlich auch die eine oder andere süße Spezialität.

Der „Imkerpapst“ Felix Kriechbaum, ein absoluter Experte auf seinem Fachgebiet, war von 1972 bis 2004 Vorsitzender des oberbayerischen Imkerbezirksverbands und von 1976 bis 1996 Zweiter Vorsitzender des Landesverbands Bayerischer Imker. Seit 1994 ist er zudem Bienenfach- und -gesundheitswart des Landesverbands. Darüber hinaus hat Kriechbaum bundesweit Fortbildungsreisen zu den Weltkongressen der APIMONDIA, dem Internationalen Verband der Bienenzüchtervereinigungen, organisiert. Der Deutsche Imkerbund und der Landesverband Bayerischer Imker haben ihn für sein Engagement bereits mehrfach ausgezeichnet und 1994 zum Ehren-Imkermeister ernannt. 1996 wurde ihm die Staatsmedaille des Landwirtschaftsministeriums verliehen.

2012 hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner Felix Kriechbaum das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland  überreicht. Er würdigte damit das herausragende Engagement des damals 82-jährigen Münchners für die Bienenhaltung im Freistaat. „Mit großem Sachverstand, Tatkraft und Weitblick setzen Sie sich seit Jahrzehnten für die Imker ein. Sie haben einen maßgeblichen Beitrag dafür geleistet, dass die Bienenhaltung in der Gesellschaft heute ein so großes Ansehen genießt“, sagte der Minister in seiner Laudatio. Kriechbaum habe der Öffentlichkeit bei vielen Gelegenheiten immer wieder die Leistungen der Bienenhaltung vor Augen geführt und lange Jahre die Imker-Ausstellungen auf dem Zentrallandwirtschaftsfest in München gestaltet. Bleibende Verdienste habe sich Kriechbaum auch um die Aus- und Fortbildung der Imker erworben.
Quelle. www.bayern.de/bundesverdienstkreuz-fuer-muenchner-imker

Auf den Spuren der Weidekalbin

Englmarer Genusswoche am Dienstag, 2.10.2018 – Auf den Spuren der Weidekalbin  

Der dritte Tag der Englmarer Genusswoche ist einer wichtigen Säule des Genussortkonzeptes, der „Sankt Englmarer Weidekalbin“, gewidmet. Die Weidekalbin ist ein Produkt der „Sankt Englmarer Bauernspezialitäten“. Sie geht auf die Initiative von Landwirten und Gastronomen zurück, die bereits vor 25 Jahren den hohen Wert eines Produkts mit strengen Qualitätskriterien und dem beiderseitigen Nutzen einer solchen Initiative erkannten. Aber nicht nur Wirte, sondern auch Privatpersonen können das Fleisch bei den Direktvermarktern erwerben.

Derzeit ziehen insgesamt sechs landwirtschaftliche Betriebe auf Englmarer Gemeindegebiet Weidekalbinnen auf und Produkte davon werden in ca. 10 gastronomischen Betrieben in Sankt Englmar angeboten. Erst kürzlich wurde ein neues Produkt aus der Taufe gehoben – die Englmarer „Weiderind-Salami“. Sie läuft im „Testbetrieb“ und kann bei einigen Gasthäusern verkostet werden. Für das Fleisch ist die Nachfrage stets höher als das Angebot, es gibt keine Absatzprobleme. Die Garantie hoher Qualität für die Abnehmer rechtfertigt auch vergleichsweise etwas höhere Preise, die sich wiederum günstig auf die Erwerbsbasis der Landwirte und somit den Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft auswirken. Diese ist aufgrund ihres Beitrags zur Landschaftspflege für die Tourismusregion von entscheidender Bedeutung. Um auch die Gäste für die regionalen Produkte zu sensibilisieren, lernen die Teilnehmer der Bauernhofwanderung „Auf den Spuren der Weidekalbin“ mit Wanderführer und Landwirt Alfons Venus einen Weidekalbinnen-Aufzuchtbetrieb kennen und sehen, wo und wie sie gehalten werden. Zum Abschluss können können Produkte von der Weidekalbin bei einer Einkehr (optional) auch verkostet werden.
Die Tourist-Information Sankt Englmar lädt herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Besucher.

Programm Dienstag, 2. Oktober 2018
10.00 Uhr     Bauernhofwanderung „Auf den Spuren der Englmarer Weidekalbin“ mit anschließender Einkehrmöglichkeit mit Natur- und Landschaftsführer Alfons Venus

Genuss pur am Mittwoch

Der vierte Tag der Englmarer Genusswoche ist die Bühne für Streuobst und (Heil-)kräuter, beides wichtige Elemente für das Angebot regionaler Küche im Genussort.

Am 3. Oktober ab 12.00 Uhr findet rund um den Veranstaltungspavillon im Kurpark der traditionelle Apfeltag des Obst- und Gartenbauvereins statt. Die Kuchenbäckerinnen bieten dort eine beeindruckende Vielfalt an Apfelkuchen und -torten, aber auch Brote mit pikanten Aufstrichen an. Dazu gibt es kalte und heiße Getränke und frisch gepressten Apfelsaft.

Um 14.00 Uhr macht sich dann Wanderführer Franz-Xaver Six auf zum „Streifzug im Wilden Waldgebirge“. Dieser steht ganz unter dem Motto: „Gesundheit aus der Natur“. Etwa drei Stunden dauert der fünf Kilometer lange Rundweg - eine überwiegend leichte Wanderung am Goldsteig, die auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Hirschensteinweg 6, 94379 Sankt Englmar. Bitte auf festes Schuhwerk achten!

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Wandern + Grünmühlforellen

Englmarer Genusswoche am Donnerstag, 4.10.2018 – Wanderung und Forellen

Der Donnerstag ist der Grünmühl-Forelle gewidmet. Die Goldsteigwanderung (Treffpunkt um 9.30 Uhr beim Rathaus) führt zu den Nagelsteiner Wasserfällen und anschließend gibt es in Grünmühl einen kleinen Abstecher zur gleichnamigen Forellenzucht, bevor es über Grün und die Bernhardikapelle wieder zurück nach Sankt Englmar geht. Obwohl die Fischzucht im Bayerischen Wald nur eine untergeordnete Bedeutung hat, findet sie im Englmarer Ortsteil Grünmühl ideale Standortbedingungen: Denn das hier – normalerweise – vorherrschende kühle, rauhe Klima begünstigt in hohem Maße die Fischereiwirtschaft. Die vergleichsweise sehr niedrige Temperatur des für die Zucht verwendeten Quellwassers, das zudem über eine außerordentlich hohe Wasserqualität verfügt, wirkt sich enorm förderlich auf die Qualität der Fische aus. Durch das auffallend langsame Wachstum erhält das Fleisch eine besonders gute Textur und wird sehr fest. In Grünmühl können die Tiere verschiedener Wachstumsphasen in den Teichen beobachtet werden.

Laut Michaela Reiner, Hotelierin aus Grün, ist es für Feriengäste ein besonderes Erlebnis, wenn sie sich hier "ihren" Fisch fürs Abendessen persönlich und direkt aussuchen können. Über die verschiedenen Arbeitsabläufe und schließlich auch den Veredelungsprozess in Form des Räucherns gibt Fischereimeister Thomas Flohr bei der Betriebsbesichtigung fachkundig Auskunft.

Die Tourist-Information Sankt Englmar lädt herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer!

DER Goldsteig-Ge(h)nuss

Englmarer Genusswoche Freitag, 5.10.2018 – Englmarer Hüttenwanderung – Ein Goldsteig-Ge(h)nuss in vier Gängen

Am fünften Tag der Englmarer Genusswoche gibt es die regionalen Spezialitäten noch einmal geballt im Rahmen der Englmarer Hüttenwanderung. Und damit es anschließend keine „Rückstände“ auf den Hüften gibt, ist für ausreichend Bewegung zwischendurch gesorgt.

Stille hören – Weite spüren – Heimat genießen…So ist diese Tour überschrieben, denn sie bietet die perfekte Verbindung von eindrucksvollen Naturerlebnissen, regionaler Kulinarik und aktiver Erholung rund um den frischgekürten Genussort Sankt Englmar. Die Wanderung beginnt um 17.00 Uhr beim Gasthaus am Predigtstuhl in Sankt Englmar. Von dort führt die Route zuerst zum Tannenhof auf einen Aperitif, der auf die Wanderung einstimmt. Die regionaltypische Vorspeise gibt es anschließend im Gasthaus am Predigtstuhl. Über den Zuckerhut führt der Weg Richtung Pröllergipfel, auf dem sich bei klarem Wetter ein eindrucksvoller Blick auf den Bayerwaldhauptkamm und das Regen- und Zellertal bietet. Vom Gipfel führt der Weg steil bergab zum urigen Prellerhaus, wo der Hauptgang serviert wird. Danach geht es eher gemächlich weiter: Fast höhenlinienparallel führt der Weg zurück nach Sankt Englmar/Predigtstuhl, wo beim Ausgangspunkt eine Dessertüberraschung die Wanderer für ihre Anstrengungen belohnt. Und weil´s so schön war, wird sich der eine oder die andere sicherlich noch einen Absacker gönnen und die Erlebnisse des sportlich-kulinarischen Sommerabends Revue passieren lassen…

Tourdaten und weitere Infos gibt es bei der Tourist-Info Sankt Englmar, Tel. 09965 840320 bzw. unter www.urlaubsregion-sankt-englmar.de.

Programm Freitag, 5. Oktober 2018

17.00 Uhr     Englmarer Hüttenwanderung – Ein Goldsteig-Ge(h)nuss in 4 Gängen (Anmeldung erforderlich)

 

Flüssiges Obst und Musik und Genuss am Sonntagmittag

Englmarer Genusswoche Samstag, 6. und Sonntag, 7. Oktober 2018 – Flüssiges Obst und Musik und Genuss am Sonntagmittag

Der sechste Tag der Englmarer Genusswoche ist einer weiteren Säulen des Genussortes gewidmet, dem „Greindlschnaps“. 140 Jahre schon gab es die Traditions-Bäckerei Greindl am Sankt Englmarer Kirchplatz, bis sie im Dezember 2017 ihre Pforten schloss und nunmehr die Betriebszweige Konditorei, Tagescafé und Edelobstbrennerei weiterbetrieben werden. Seit 115 Jahren, seit August 1903, werden im Betrieb edle Brände hergestellt. Ursprünglich wurden vor allem Wacholder- und Kartoffelschnaps, also Gin und Wodka, hergestellt, diese sind jedoch den edlen, d.h. doppelt gebrannten Obstbränden gewichen. Das Obst dafür kommt direkt aus Sankt Englmar oder der Region. Als Hommage an den Ortspatron haben die Greindls das „Englmari-Wasserl“ kreiert. Es wird – entsprechend dem regionalen Angebot – aus Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gebrannt und hat einen Alkoholgehalt von 40% Vol.

Viele Geschichten ranken sich natürlich um den Genuss des Greindl-Schnapses: So z.B. hatte der frühere Postbote im Ort, Jakob Piermeier (Jahrgang 1904), folgendes Gesundheitsgeheimnis: Viel Bewegung – die hatte er aufgrund seines Berufes sowieso, nicht zu viel essen und jeden Tag in der Früh auf nüchternen Magen einen Greindlschnaps. Danach erst gabs die Brezn – ebenfalls aus der Bäckerei Greindl. Jakob Piermeier wurde 85 Jahre alt und war zeitlebens nie ernsthaft krank.
Ein Stammgästepaar aus dem Ruhrgebiet, holte sich wie jedes Jahr bereits am ersten Ferientag eine Flasche Greindlschnaps zur Versüßung des Urlaubs. Die gewünschte Sorte war im Laden bereits ausverkauft und so machte sich die Chefin des Hauses auf zur Brennerei um Nachschub zu holen – gut, dass just an diesem Tag gebrannt wurde. So füllte sie die Flasche des gewünschten Brandes auf und verkaufte sie an das Ehepaar. Kurz darauf fiel dem Juniorchef und Schnapsbrenner auf, dass beim doppelt gebrannten, unverdünnten Schnaps etwas fehlte. Schnell wurde klar, dass jemand das Gästeehepaar vor der „hinterfotzigen“ Spirituose warnen sollte. Man suchte das Ehepaar im Quartier auf. Es war bester Laune, da es bereits fast die ganze Flasche vom Greindlschnaps konsumiert hatte. Der Kommentar des Gastes dazu: „Heuer ist er besonders gut geraten. Wir können gar nicht mehr aufhören damit!“

Am letzten Tag gibt es einen „Ausklang“ der Genusswoche im wahrsten Sinne des Wortes. Im Rahmen des Sonntagskonzertes im Englmarer Kurpark gibt es von 11 bis 12 Uhr am Veranstaltungspavillon „Musik und Genuss am Sonntagmittag“. Zu den Blasmusikklängen der Hoidstoana allround Brass+ präsentieren sich die Partnerbetriebe der Genusswoche nochmals mit kleinen Probierhäppchen und setzen so den Schlussakkord unter eine genuss- und ereignisreiche Woche in der Urlaubsregion Sankt Englmar.


Programm Samstag, 6. und Sonntag, 7. Oktober 2018

Samstag, 6. Oktober
Ab 11.00 Uhr     Brennereiführungen und Verkostung von Obstbränden in der Edelobstbrennerei Greindl
Sonntag, 7. Oktober
11.00 Uhr     „Ausklang“ der Genusswoche mit Blasmusik von den Hoidstoana allround Brass+ und kleinen Köstlichkeiten