Situation in Bayern und Deutschland

Erstellt am 30.10.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen dürfen unsere Gastgeber ab 2. November 2020 keine touristischen Übernachtungen und Freizeitangebote anbieten. Die Gastronomie muss ebenfalls schließen, darf aber "Essen zum Mitnehmen" anbieten. #gsundbleibm #bisboidimWoid!

Lock down in Bayern und ganz Deutschland

Kontaktbeschränkungen, geschlossene Restaurants und Schwimmbäder, kein Vereinssport mehr für einen Monat: Über ganz Bayern verhängt die Staatsregierung im November einen Teil-Lockdown, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Beschlossen hat dies am Donnerstag, 29. Oktober - einen Tag nach dem Bund-Länder-Treffen, bei dem sich die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin auf bundesweit einheitliche Beschränkungen geeinigt haben. Diese sollen vom 2. November an bis zum Ende des Monats gelten.

Gastronomie und Tourismus

Speiselokale, Bars und Schankwirtschaften müssen im November alle zusperren. Clubs und Diskotheken auch - aber die sind schon seit März ununterbrochen zu. Die Gastronomie wird generell untersagt, es gibt nur zwei Ausnahmen: Wirte dürfen weiter Speisen zum Mitnehmen verkaufen und Kantinen bleiben offen.
Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen vom 2. November an keine Touristen mehr beherbergen, nur noch Geschäftsreisende. Alle Bürger sollen auf "nicht notwendige private Reisen und Besuche, auch von Verwandten" verzichten, auch auf Tagesauflüge. Tagungen, Kongresse oder Messen werden untersagt - wie überhaupt "Veranstaltungen aller Art", so hat es die Staatsregierung beschlossen, also zum Beispiel auch Vereinstreffen.

Alle Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten zu

Freizeit- und Kultureinrichtungen werden für einen Monat dicht gemacht. Das gilt vom 2. November an für alle Theater, Opern, Konzerthäuser und andere Kulturstätten, für Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen wie draußen), für Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, für Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Bordelle und auch für Museen und Zoos.

Vom 2. November an werden in Bayern die Regeln deutlich verschärft: Dann dürfen sich nur noch maximal zehn Personen treffen, die höchstens zwei Hausständen angehören - also zum Beispiel zwei Familien. Das gilt für alle Treffen, in der Öffentlichkeit wie im Privaten. Bei Verstößen dagegen kann ein Bußgeld erhoben werden.

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei (PDF)